Florian Simon Eiler -   Maler   Journalist   Autor   Artist


Philosophie der Bilder:
„Das Ursprüngliche suchen ...“ – für den Maler Florian Simon Eiler eine permanente Auseinandersetzung mit sich selbst, seinem Blick auf die Gesellschaft und ihre Menschen, die darin leben und agieren. Gerade mit seinen politischen Sujets möchte er sich in die Geschehnisse und die darin Involvierten „hineinbewegen“: „Manchmal werde ich dabei aggressiver, manchmal ruhiger.“ Stets jedoch fühlt sich der Maler dabei als Teil seines Bildes – eine Demaskierung der eigenen Rolle, ein Appell an das eigene „Ich“, das Ursprüngliche zu suchen ...  


Kunst und Technik:
Florian Simon Eiler bedient sich der „Ästhetik der Schönheit“ als metaphorische Brücke, um den Betrachter zu bewegen, hinzuschauen. Mit seinen Raumkonzeptionen, dem Spiel mit der Farbe – oft bis ins Detail abgestimmt – dem bewussten Setzen von Licht und Schatten, dem Arbeiten mit Paste, versucht der Maler technisch alles an Leben und Tod, Lust und Schmerz, Nähe und Ferne - Plastizität - aus seinen Figuren/Protagonisten herauszuholen. Florian Simon Eiler malt mit Acryl auf Leinwand und Holz.  






Zur aktuellen Ausstellung "Weltenseelen" Januar 2015 schreibt  Kulturvision.de  




Der mit dem Gold malt



Gestern Abend fand die Eröffnung der Ausstellung für den Internationalen Syrlin-Kunstpreis in Stuttgart statt. Florian Simon Eiler aus Holzkirchen war dabei. Ab morgen sind seine Bilder unter dem Titel „Weltenseele“ in Bad Wiessee zu sehen.

Mit dem Bild, dass der Präsentation in der Galerie kunstundmehr in Bad Wiessee den Namen gab, bewarb sich der Künstler beim Syrlin-Kunstverein und kam ins Finale. „Ich habe mich riesig gefreut“, sagt er, denn es heute sehr schwierig, sich gegen die große internationale Konkurrenz in Zeiten der Digitalisierung durchzusetzen. Die gestrige Eröffnung habe er sehr genossen, schließlich sei er das erste Mal bei einem Internationalen Wettbewerb dabei. Mit dem Ergebnis sei im Laufe des Jahres zu rechnen, sagte er heute morgen.

Zu seinem Bild „Weltenseele“, das jetzt im Landesgerichtshof Stuttgart zu sehen ist, sagt Eiler: „Ich habe die Welle des Lebens versucht darzustellen, einmal geht es hinunter mit Leid und dann geht es wieder bergauf, aus dem Tal heraus.“ Diesen Aufschwung verbinde er mit Fruchtbarkeit, mit Leben und Glück. Am Ende des Weges stehe ein tätowierter Mann, mit dem Rücken zum Betrachter. Dieser könne entscheiden, ob die Person nachdenke oder ob sie etwas Böses plane.

Finalist Florian Simon Eiler

Im Wettbewerb des Syrlin-KUnstvereins gibt es verschiedene Kategorien und auch die Besucher können nach einem Punktesystem ihre Meinung abgeben. Florian Simon Eiler erhofft sich als Finalist neue Kontakte und neue Ausstellungsmöglichkeiten.

Jetzt aber zeigt er seine Bilder in Bad Wiessee. Barbara Priewe und Peter Rau hätten mit ihrem Galeriekonzept den Nerv der Zeit getroffen, meint Eiler. Die Bilder sind sämtlich digitalisiert und können per Monitor betrachtet werden. Daneben ist ein Teil der Bilder auch im Original zu sehen.
Das Hauptbild der Ausstellung heißt „Schicksal.“ Da steht eine blasiert und arrogant wirkende Göttin, die den Menschen in der Hand hat. Ein Sperling, der als Seelenvogel bekannt ist, hat ein Tuch im Schnabel, auf dem Akronyme von Menschen stehen. Jeder Mensch also hat eine Geschichte und für jeden entscheidet die Schicksalgöttin.

Erstmals hat der Künstler ein Selbstporträt gemalt. Dieses erscheint eingeklammert zwischen einen vor Angst schreienden Menschen und einen edlen Krieger.

Nietzsche und Klimt

Große Persönlichkeiten malt Eiler ebenso wie Bilder mit zeitgeschichtlichem Bezug. So wird in Bad Wiessee sein Nietzsche-Porträt zu sehen sein, Gustav Klimz und die Jüdin Marianne Rhein. Er hat sich dem Thema Fukushima und der Umweltkatastrophe von Colonta gewidmet, er malt den Friedhof der Seelen ebenso wie die Göttin Gaya.

Die Bilder von Florian Simon Eiler beeindrucken nicht nur ihres Inhalts wegen, sondern ebenso durch ihre handwerkliche Perfektion. Sein Markenzeichen ist die Verwendung von Gold. Er habe ein Aha-Erlebnis gehabt, als er die Jugendstilmalerei von Gustav Klimt gesehen habe, erzählt er. Und so werde Gold, das man nicht malen könne, sondern spachteln müsse, immer in seinen Arbeiten eine Rolle spielen.

 Text: Monika Gierth




























Presse:










































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